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Über unsere American Cocker Spaniel.


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Seit Mitte der 70er Jahre gehört zu unserer Familie der American Cocker Spaniel. Unsere erste blonde Hündin war Kalinka von der Burginsel, genannt Nushat. Sie fand leider in jungen Jahren ein Loch im Zaun und fand auf der nahegelegenen Strasse den Tod. Nushat konnte bis 3 zählen, das heisst, sie gab erst Ruhe wenn sie 3 Stück - Bälle, Sektkorken, Äpfel usw. auf dem Teppich vor der Terrassentür aufgereiht hatte. Probleme hatte Nushat, wenn sie 3 Äpfel aufreihen wollte und unsere English Cocker Spaniel Hündin, Wandra von der Butzenburg, genannte Eule, im Zimmer war. Nushat lief raus in den Garten, holte sich einen Apfel, legte ihn auf den Teppich, stupste einmal mit der Nase drauf und lief wieder in den Garten, den nächsten Apfel zu holen. Den zweiten Apfel legte sie neben den ersten auf den Teppich, stupste einmal mit der Nase auf den ersten Apfel, dann auf den zweiten Apfel und lief wieder in den Garten. Eule stand langsam auf, ging zu den Äpfeln, nahm sich einen, verschwand wieder in ihre Ecke und ass genüsslich den Apfel. Nushat kam zurück, reihte den 3. Apfel auf und stupste mit dem Näschen auf den ersten Apfel, dann auf den 2. und dann war sie ratlos, 3 x laufen aber keine 3 Äpfel - sie zählte noch mal neu, stupste auf den ersten der Reihe, dann auf den 2. der Reihe und dann war da kein weiterer zum anstupsen. Kopfschüttelnd lief sie in den Garten und holte den nächsten Apfel. Sofern Eule sich nicht wieder an den Äpfeln bedient hatte, lagen nun tatsächlich 3 Äpfel in Reihe und Nushat stupste auf den ersten, auf den 2. und dann auf den dritten Apfel, war zufrieden und verlor das Interesse an den Äpfeln.
 

 
Nachfolgerin von Nushat wurde Grittli, genannt Hixi. Hixi übernahm gleich die Führung im Rudel (ausser Eule hatten wir noch eine im Hunderudel voll integrierte Katze mit dem Namen Sheba). Jeden Morgen bekam Sheba einen Schlag von Hixi in den Nacken, wurde kurze Zeit am Boden gehalten, dann knabberte Hixi an Shebas Ohren bis die seelig schnurrte. Ein bis zwei mal die Woche brachte Sheba ein Kaninchen nach Hause, Hixi erwartete sie schon unten am Zaun und Sheba lieferte brav das Kaninchen an Hixi ab. Hixi zog sich mit dem Kaninchen unter eine Tanne zurück und kam nach Stunden mit getrocknetem Blut im Fell wieder ins Haus. Hixi starb auch leider früh an Blutkrebs.
 

 
Danach kam Andy (Andru von) ins Haus. Mit ihm kam ein ganz anderes Hundgefühl ins Haus. Die Damen waren alles Hunde von meinem Mann gewesen, obwohl ich die Dosen öffnete. Andy war da anders, er teilte seine Schmusereien gerecht ein, mal war mein Mann dran, dann ich. Beim Ball spielen achtete er auch streng drauf, das jeder mal mit Ball werfen dran war. Erst warf ich ihm 3 x den Ball, dann lieferte er den Ball nicht mehr bei mir ab sondern legte ihn vor seine Pfoten, wartete einen Augenblick, trat dann vor den Ball und wartete, bis ich den Ball geholt hatte und ihn ihm vor die Füsse legte. Ich hatte mir dann ein Kind vom Nachbarn zum Ballspiel mit Andy ausgeliehen, die Kleine fand es nämlich schön, Andy den Ball zu holen.
 

 
Wenn wir Andy gebadet hatten, gingen wir mit ihm raus auf die Wiese und warfen ihm einen Ball, damit er sich trockenlaufen konnte. Eines Tages war ich mal in unseren Gartenteich gestiegen um die zu weit gewuchterten Pflanzen rauszuholen. Als ich wieder aus dem Teich kam kam Andy mit dem Ball an.
 

 
Wir wohnten in der Nähe vom Tennisplatz, Andy suchte sich, wie alle Hunde aus der Nachbarschaft, im Gestrüpp rund um den Platz immer wieder Bälle und brachte sie nach Hause. Den Ball legte er vor den Wohnzimmerschrank, legte sich hinter den Ball und irgendwann kickte er den Ball unter den Schrank. Wenn viele Bälle unter dem Schrank lagen, kamen mehrere zurück er holte sich einen der Bälle die jetzt im Wohnzimmer rum lagen, legte ihn vor den Schrank, legte sich hinter den Ball und schoss - vielleicht kamen Bälle zurück oder der Ball blieb unter dem Schrank. Dann holte er sich den nächsten der Bälle, die er mit dem ersten Schuss gewonnen hatte. Es spielte jetzt so lange, bis kein Ball mehr im Zimmer war.
 

 
Wenn er Lust hatte Ball zu spielen und nirgends einen Ball fand, legte er sich vor den Schrank und versuchte, mit der Pfote einen Ball zu ergattern. Andy war auch bisher der einzige Hund der Freudensprünge machte, wenn ich den Staubsauger holte, das war für ihn wie Weihnachten, 20 oder mehr Tennisbälle lagen im Wohnzimmer, da hatte er ordentlich was zu tun, die wieder alle unter den Schrank zu kicken.
 

 
Manchmal behielt er aber auch einen Ball, dann hatte er wohl Lust "Bällchen holen". Er ging mit dem Ball in den ersten Stock, legte den Ball an die Kante der obersten Stufe, legte sich hinter den Ball und kickte dann den Ball mit der Pfote die Treppe runter. Der sprang dann Stufe um Stufe runter und rollte unten im Flur aus. Andy sah dem Ball zu wie er die Stufen runterhüpfte, wartete noch einen Moment, dann lief er runter nahm den Ball und lief wieder die Treppe hoch, um ihn erneut die Stufen runterhüpfen zu lassen. So konnte er sich stundenlang beschäftigen. Wenn er genug gespielt hatte, kickte er ihn wieder unter einen Schrank - natürlich so lange bis alle Bälle unter dem Schrank waren.
 

 
Die Katze unserer Nachbarin hatte Junge gekriegt, dazu hatte sie sich ein Bett im Gebüsch auf der Grenze zu unserm Grundstück gemacht. Andy war der Meinung, dass das Krabbelspielzeug seins sei und schleppte die Kleinen in unser Bett. Das war dann ein öfteres Hin- und Her. Die Katzenmama holte die Babys aus unserm Bett und brachte sie ins Gestrüpp, Andi holte sich die Babys wieder ins Bett. Letztlich einigten sie sich, die Katzenbabys fanden ein Bettchen unter unserm Bett, da konnten sich dann beide, Katzenmama und Onkel Andy drum kümmern. Als die Kleinen dann etwas grösser waren, durften sie auf Andy reiten - ein paar auf seinem Rücken, eins auf seinem Kopf, so wanderte er langsam durch den Garten. Von da an schliefen die ganze Katzenfamilie zusammen mit Andy in Andys Körbchen. Eins der Katzenbabys durfte Andy behalten. Die beiden wurden unzertrennliche Freunde. Andy wurde 14 Jahre alt. Ich weiss nicht wer mehr um ihn trauerte, unser Kater Tiger oder wir. Tiger frass nicht, strafte mich mit Nichtachtung oder blökte mich an.
 

 
Dann kam Higgins vom Haus Gurok ins Haus. Higgins konnte mit einem Quietscheigel nichts anfangen. Mein Mann legte den Igel auf den Boden und drückte mehrmals schnell mit der Faust drauf, so dass es quietschte. Higgins hatte das sofort begriffen und fortan quietschte er, indem er mit der Nase auf so eine Quietschetier drückte.
 

 
Es hat Monate gedauert, bis Tiger Higgins akzeptiert hatte, aber von da an waren sie dann ein Herz und eine Seele. Higgins war der erste unserer Hunde, der die Katzensprache verstand, wenn auch nur den Satz "ich bring eine Maus". Kaum hatte Tiger den Satz ausgesprochen, war Higgins auch schon da und nahme ihm die Maus aus der Schnauze. Leider brachte Tiger die Mäuse lebendig an und Higgins wenn er sie nicht gleich frass, brachte die Maus ins Haus, behandelte sie wie seinen Quietscheigel : legte sie auf den Boden und stupste mit der Nase drauf. Higgins hatte sich bei Tiger noch abgeguckt, wie man sich das Gesicht reinigt. Er lag oft da, leckte sich 2 mal über die Pfote und mit der Pfote durchs Gesicht, genau wie Tiger das machte.
 

 
Higgins war gern auf Ausstellungen gegangen - auf CACIB's, wegen der Messestände. Er roch schon aus der Ferne seine Quietschis. Ein grosser Korb voll mit Quietschis auf dem Fussboden, sofort steckte er seinen Kopf rein und spuste seine Nase abwechselnd auf alle Quietschis. Sein Lieblingsquietschi war ein Latex-Schweinchen. Dieses Schweinchen mochte er so gern, das brachte er nicht zum Quietschen. Er nahm es ganz sanft ins Maul und drehte mit ihm eine Runde durch den Garten, versteckte es dann irgendwo, mal im Garten, mal im Haus. Jeden Tag ging er einmal mit dem Schweinchen spazieren. Auf Messeständen zog es ihn magisch zu den Latex Schweinchen. Da setzte er sich dann hin und schaute andächtig zu den Schweinchen rauf. Wir hatten mehr Mühe ihn von diesen Schweinchen wegzulocken als von Ständen mit Hundefutter.
 

 
Higgins kauften wir dann eine Frau - Shiny Chocray Fly Mystery. Wir trafen und mit Frau Vitkowa (Bratislava) in Altenberg, an der Tschechichen Grenze, in dem Hotel, in dem wir übernachtet hatten. Higgins nahm die 10 Wochen alte Shiny sofort an. Er kümmerte sich rührend um sie, brachte ihr vieles bei. Zum Beispiel, wie man ein Quietschi zum Quietschen bring. Sie lag am Boden auf dem Bauch, er stellte sich über sie, legte ihr den Igel vor die Schnautze und stupste mit der Nase auf den Igel. Shiny hatte kein Verstädnis für das Stupsen, nahm den Igel in die Schnautze und zeigte Higgins, dass man drauf beisst. Higgins nahm ihr den Igel wieder ab und stupste mit der Nase drauf, daraufhin quietsche Shiny wieder durch Beissen
 

 
Wir hatten Shiny sehr lange die Treppen rauf und runter getragen. Als ich dann der Meinung war, dass ihre Gelenke jetzt so stabil sind, dass das Treppe gehen keinen Hüftschaden mehr verursachen kann, ging ich die Treppe hoch und sagte, sie solle mitkommen - sie blieb unten an der Treppe stehen. Ich hab ihr dann auf jede Treppenstufe ein Leckerchen gelegt, damit sie sich bewegt. Dann kam Treppe runter dran. Ich legte ein Leckerli auf die erste Stufe, aber sie blieb wie angewurzelt stehen. Higgins sah das, stellte sich neben sie, stupste sie an, als wenn er sagen wollte "schau her, so macht man das" und setzte einen Fuss auf die erste Stufe. Er schaute sie wieder an, nahm seinen Fuss wieder zurück auf den Treppenabsatz und setzte ihn dann wieder ganz langsam auf die erste Stufe, dann setzte er seinen anderen Fuss daneben, Er stand jetzt, beide Vorderpfoten auf der ersten Stufe, die Hinterbeine auf dem Treppenabsatz und schaute Shiny an, aber die rührte sich nicht. Higgins war sehr geduldig mit ihr, aber irgendwann hatte er es geschafft, Shiny ging mit ihm zusammen die Treppe runter. Leider hatte Higgins Gift gefressen und starb noch bevor der TA anrief um uns das Ergebnis der Blutanalyse mitzuteilten..
 

 
Shiny ist ein ernster Hund. Sie fand Ballspielen ebenso "doof" wie einen Igel quietschen zu lassen. Allerdings fand sie die Bälle besser als Higgins. Wenn Shiny sah, dass Higgins in der Nähe des Balls stehen blieb (Voraussetzung dafür war, dass das Gras etwas höher als der Ball war) und sich suchend umschaute, setzte sie sich in Bewegung und trabte hoch erhobenen Hauptes schnurstracks zum Ball. Stellte sich neben ihn und schaute Higgins an. Der lief dann zu ihr nahm den Ball und brachte ihn mir. Shiny ist eine dominante Hündin, dominant anderen Hunden gegenüber. Aber den gleichen Gehorsam, die Unterordnung, die sie von anderen Hunden erwartet, zeigt sie den Hunden, die sie als über ihr stehend ansieht. Und wenn ich ihr was sage, dann gehorcht sie auch ohne zu murren. Von Shiny fühle ich mich ständig beobachtet. Sie zeigt aber auch sehr gern und stolz, dass sie weiss was sie tun soll, was jetzt kommt. Im Ring durfte ich, wenn sie stehen musste, nicht mehr an Schnauze und Rute festhalten. Das hatte für mich den Vorteil, dass ich mich nicht mehr bücken oder hinknien musste. Ich hielt die Leine locker, sie stand und schaute den Richter an. Als wir während ihrer ersten Trächtigkeit beim TA waren, zeigte sie auch, dass sie weiss was jetzt kommt: sie sprang aus dem Stand mit ihrem dicken Bauch auf den Tisch - der war aber leider zu hoch, so dass sie abrutschte und auf den Boden fiel. Für die Zukunft wusste ich dann Bescheid, an ganz kurzer Leine ins Behandlungszimmer, damit sie nicht noch mal hinfällt. Dann kam der Tag an dem Shiny Higgins erzählte, dass sie Nachwuchs kriegten. Na ja, ich fand das sah so aus, als ob sie ihm das ins Ohr flüstern würde. Auf alle Fälle machte Higgins einen Freudensprung und von da an kläffte er jeden an, der den Weg runter kam. Es war ein mir bis dahin unbekannter Ton, in dem er kläffte und Shiny lief bei dem Kläffton sofort ins Haus, stellte sich in die Tür und sah zum Tor. Sie blieb so lange in Deckung bis Higgins "Entwarnung" gab. Mit unserem Kater verstand sie sich gar nicht. Als sie ihre ersten Welpen geworfen hatte, stand kurze Zeit später Tiger vor der Tür und brachte ihr eine Maus. Knurrend stürzte sie sich auf den verdatterten Kater und jagte ihn vom Hof. Er durfte zwar nachher mit ihren Welpen spielen, aber zwischen Shiny und Tiger entwickelte sich nie eine Freundschaft. Shiny war eine ganz tolle Mutter. Als ihre Welpen 5 Wochen alt waren, würgte sie ihnen Futter aus. Damit sie sich nicht die Mühe mit dem KWürgen machen musste, stellte ich ihr jeden Morgen einen Teller mit 6 Stücken Hühnerklein auf den Gartentisch. Sie holte eins nach dem andern, lief jedes Mal mit einem Stück Hühnerklein durch den Garten, die Welpen hinter ihr her, dann liess sie das Hühnerklein fallen, ein Welpe nahm sich das Hühnerklein und verschwand damit im Gebüsch, Shiny kam zum Gartentisch und holte das nächste Stück. Sie hatte 5 welpen und wenn alle versorgt waren, frass sie das letzte Stück selbst - dafür war es auch gedacht. Während dieser Welpenfütterung mussten wir Higgins im Haus einsperren, der wär sonst auch mitgelaufen - und er hatte auch keine Scheu davor, seinen eigenen Welpen das Futter aus dem Maul zu reissen. Shiny ist Linkshänder, kann ihre linke Pfote unheimlich lang machen, wenn es darum geht, einen Apfel vom Tisch runterzuholen - sie ist unser Oberklau.
 

 
Aus ihrem ersten Wurf haben wir Aaliyah behalten. Mein Mann war mit Shiny zu einer Ausstellung gefahren und hatte die vorletzten beiden Welpen mitgenommen, um sie bei deren neuen Familien abzugeben, d.h. samstags auf der Hinfahrt hatte er die beiden Welpen übergeben, sonntags war die Ausstellung. Die Nacht von Samstag auf Sonntag hatte Shiny bei meinem Mann im Bett geschlafen. Sie hatte sich noch nie vorher so an meinen Mann geschmiegt wie in dieser Nacht, nachdem sie keine Welpen mehr hatte - Als sie dann Sonntag abends nach Hause kamen wollte Shiny mich begrüssen, sah dann aber Aaliyah und ich war abgemeldet. Shiny lief freudestrahlend auf Aaliyah zu, nahm sie zwischen ihre Vorderpfoten, leckte sie ab. Ich gab Shiny ein paar Ochsenschwanz-Knochen, sie nahm sie, warf sie aber gleich Aaliyah hin und schaute ihr beim Fressen zu. Aber die Freude, dass ihr Aaliyah geblieben war, hielt nicht lang an und handgreiflich wurde es später, als Aaliyah Mutter wurde. Aaliyah und Shiny vertragen sich leider nicht sonderlich gut. Und ich habe damals beschlossen, die Welpen erst nach der 12. Woche abzugeben, was für die zukünftigen Hundeeltern sowieso besser ist, aber auch für die Welpen und natürlich für die Hundemama. Shiny erkannte an den ??Nägeln auf der A7 ?? , die gleich nach dem Elbtunnel die Fahrspuren markieren, dass wir demnächst wieder zuhause sind. Sobald wir über die Nägel fuhren, setzte sie sich hin und blieb die 100 km bis Kiel sitzen. Dank Navi konnte sie sich später nach den Nägeln wieder hinlegen, bis am Bordesholmer Dreieck aus dem Navi kam, dass ich mich rechts einordnen sollte.
 

 
Nushat’s Aaliyah Dana hatte ihre liebe Müh mit ihrem verfressenen und viel stärkerem Papa Higgins. Sobald Aaliyah ein Stück Hühnerklein hatte, war Higgins hinter ihr her um es ihr abzujagen. Aber Higgins war auch grosszügig, wenn er ein Stück Hühnerklein durchkaute, liess er immer ein Stück aus dem Maul raushängen, da durfte Aaliyah dann dran kauen. Da sassen sie dann einträchtig nebeneinander und kauten - jeder am andern Ende. Ich hatte mich, nachdem bei Higgins eine Vergiftung vermutet wurde und wir die Blutanalyse abwarten mussten, mit ihm ins Wohnzimmer zurückgezogen, damit er ungestört ruhen, schlafen konnte. Als Higgins dann gestorben war, liess ich Shiny und Aaliyah rein, sie sollten wissen, dass Higgins gestorben war. Shiny kam todunglücklich zu mir, legte sich auf meinen Schoss, Aaliyah lief einmal über Higgins drüber und dann zur Tür. Sie lief so lange um mich rum zur Tür bis ich ihr folgte. Sie lief ins Schlafzimmer und an in den Kleiderschrank, in Higgins Bett. Da stand sie und schaute mich an "das ist jetzt mein Bett". Aaliyah verstand sich mit Tiger gut, er war ihr grosses Vorbild. Tiger sprang auf unser Gartentor, mit den Vorderpfoten oben drauf, mit den Hinterbeinen kletterte er dann, bis er mit allen 4 Pfoten auf dem Tor stand, sprang dann drüber und ging auf Tour. Aaliyah nahm reichlich Anlauf, schaffte es dann so zu springen, dass sie sich mit ihren Vorderpfoten oben am Tor festhalten konnte und schob sich dann mit den Hinterbeinen ganz hoch - das Tor war 1.10 m hoch. Mit allen 4 Pfoten oben angekommen stand sie einige Zeit, versuchte die Ballance zu halte, dann sprang sie auf der andern Seite runter und ging ebenfalls auf Tour. Aaliyah ist jetzt nicht so eine fürsorgliche Mama wie Shiny. Aaliyah kommt da eher nach ihrem Papa, sie klaut ihren Kindern das Hühnerklein. Nun muss man ihr zugute halten, dass sie ihre Welpen, genau wie ihre Mama es tut, bis zur 12. Woche säugt. Aaliyah schraubt Medizinfläschchen auf, zuckersüsse Globuli oder alkoholische Tinkturen sind vor ihr nicht sicher. Sie hält die Flasche mit beiden Pfoten fest und dreht mit ihren Backenzähnen die Kappe ab. Aaliyah war auch die erste, die das Navi verstand : sobald es heisst, "Sie haben Ihr Ziel erreicht", fängt sie an zu jibbeln. Mittlerweile weiss sie auch was "Ihr Ziel ist in der Nähe" bedeutet. D.H. wir müssen drauf achten frühzeitig das Navi auszuschalten.
 

 
Dann kam Räuberlein’s Noah Tayler ins Haus. Aaliyah sah ihn und nahm ihn gleich in Beschlag - das war ihr Mann. Noah hatte nichts dagegen. Noah tut immer leicht doof, er ist aber genau das Gegenteil. Einmal waren wir mit Hunden in Berlin in einem Restaurant, irgendwann sah ich ein paar Tische weiter einen braunen Ami laufen der aussah wie Noah - der sah nicht nur so aus, es war Noah, er hatte sich aus seinem Brustgeschirr befreit und begrüsste die anderen Gäste. Das war das Norwegergeschirr. Das anders geschnittene Geschirr für den Sicherheitsgurt war für ihn aber auch kein Problem auszuziehen, wenn er keine Lust mehr hatte hinten auf der Sitzbank zu liegen. Aaliyah und Shiny hatten sich das sofort abgeguckt. Im Haus haben wir Kindersicherheitstüren angebracht. Die vor der Küchentür ist etwas schief eingebaut, so dass sie, wenn zur Küche hin aufgezogen, allein zu fällt. Ich fand das praktisch, da brauchte ich sie nicht einzuhängen. Für Aaliyah ist die Tür eh nur eins der vielen Turngeräte die wir im Haus haben, sie springt/klettert drüber, aber Shiny und Noah kamen nicht raus, zumindest die ersten 3 mal nicht, dann hatte Noah begriffen, dass man die Tür aufziehen kann und Shiny und Aaliyah hatten begriffen, dass Noah die Tür öffnen kann. Noah weiss auch, wie man die Tür von der Gitterbox von aussen öffnen kann.
 

 
Von Shinys letztem Wurf haben wir 2 Hündinnen behalten: Hakuna Matata (Kuni) Sie ist die Hübsche. Kommt ganz nach Shiny, ist ein erwachsener Hund. Sie sieht alles, merkt sich alles, verrät aber nicht, was sie alles weiss. Geht auf den Hinterpfoten, vor- oder rückwärts, je nachdem was gerade gebraucht wird, oder steht da wie ein Erdmännchen. Sobald ich mich auf die Couch lege, legt sie sich in meine Kniekehlen.
 

 
Hey Jude (Judy) ist ganz anders. Sie ist nicht hübsch dafür knuffig. Wenn ich zur Tür geh bleibt sie interesselos ein Stück hinter mir, sobald ich die Tür öffne schiesst sie geduckt wie ein Pfeil an mir vorbei nach draussen. Wenn ihr danach ist, kommt sie, wenn ich auf der Couch sitze, angerannt, springt mir auf den Schoss, breitet ihre Vorderbeine aus, legt mir die um den Hals und leckt mir einmal dabei über Mund und Nase.


 

 
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Kontakt: Susi + Harry Melchior, Am Hopfgarten 5, 36266 Heringen OT Kleinensee, Deutschland
 
Tel.: 06678/9180160 oder 0170/1004200

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